Selfhosting
Ihre Gremiendaten bleiben in Ihrer Infrastruktur
Gremia.BR wird bei Ihnen betrieben: auf einem eigenen Server, im eigenen Rechenzentrum oder bei einem Hostinganbieter Ihrer Wahl. Für den Kernbetrieb ist keine Cloud des Herstellers erforderlich.
Das ist eine Aussage über die Software, nicht über Ihr Netzwerk: Was eine Installation an weiteren Diensten anbindet — einen Mailserver, ein Verzeichnis für die Anmeldung, ein Backupziel — entscheidet der Betreiber. Gremia.BR verlangt für seine Kernfunktionen keinen externen Dienst.
Die eine Verbindung zum Hersteller, die es geben kann, ist die Lizenzbestätigung — und auch sie ist nicht zwingend: für abgeschottete Netze gibt es eine signierte Offline-Lizenz. Wie Gremia.BR lizenziert wird.
Was zu einer Installation gehört
Anwendung
Die Schnittstelle und ein Hintergrunddienst für Aufgaben, die nicht warten müssen.
PostgreSQL
Die Datenbank. Fachliche Inhalte liegen darin verschlüsselt.
Dokumentenspeicher
Ein S3-kompatibler Objektspeicher, der ausschliesslich Chiffrat sieht. Mitgeliefert wird ein selbst gehosteter; ein vorhandener kann verwendet werden.
Schadsoftwareprüfung
Uploads werden geprüft, bevor sie zu lesbaren Dokumenten werden. Ist der Dienst nicht erreichbar, bleibt die Datei ungeprüft — und damit kein Dokument.
Textextraktion
Für die Suche innerhalb abgelegter Unterlagen, lokal und ohne externen Dienst.
Reverse Proxy
Ihrer. Er terminiert TLS und liefert die Oberflächen aus — das Gremienportal und die Systemadministration unter derselben Adresse wie die Schnittstelle, das Arbeitgeberportal unter einer eigenen.

Ausgeliefert wird das Ganze als Docker-Stack. Die drei Oberflächen — das Gremienportal, das Arbeitgeberportal und die Systemadministration — sind statische Dateien, die derselbe Reverse Proxy ausliefert, der die Schnittstelle bedient. Das Arbeitgeberportal gehört dabei bewusst unter eine eigene Adresse.
Erste Einrichtung
Eine leere Installation sagt, was noch fehlt
Nach der Installation führt die Systemadministration durch die Einrichtung: Organisation, Belegschaftszahlen, Gremien, Personen und die erste Amtszeit. Was das angemeldete Konto nicht einsehen darf, wird als solches gekennzeichnet — und nicht als „nichts vorhanden“.

Migrationen als eigener Schritt
Schemaänderungen laufen als ausdrücklicher Schritt vor dem Start, nicht als Nebenwirkung. Ein Update, dessen Migration scheitert, startet die Anwendung nicht gegen ein halb geändertes Schema.
Backup gehört Ihnen
Datenbank, Dokumentenspeicher, Konfiguration und Schlüsselmaterial. Das Schlüsselmaterial gehört ausdrücklich nicht ungeschützt in dieselbe Sicherung wie die Daten — sonst schützt die Verschlüsselung genau vor nichts.
Betrieb ohne Internet
Die Architektur ist darauf ausgelegt, dass eine Installation ohne Internetzugang betrieben werden kann: keine Pflichttelemetrie, keine externe Schnittstelle für die Kernfunktionen, lokale Suche und lokale Dokumentverarbeitung. Auch die Lizenz lässt sich als signierte Datei einspielen, sodass für die Lizenzprüfung kein dauerhafter Internetzugang nötig ist.
Anmeldung an Ihre Landschaft angebunden
Lokale Anmeldung mit zweitem Faktor ist immer vorhanden — TOTP, Passkeys und Wiederherstellungscodes. Daneben lassen sich OIDC, SAML und LDAP beziehungsweise Active Directory anbinden; eingerichtet wird das in der Systemadministration, nicht in einer Datei.
Was der Betrieb voraussetzt
Ein Linux-Host mit Docker, ein Reverse Proxy mit Zertifikat, ein Backupziel und jemanden, der beides betreut. Für Gremien ohne eigene IT lässt sich das an einen Dienstleister geben — die Trennung zwischen technischem Betrieb und fachlichem Zugriff bleibt dabei bestehen.
Offene, dokumentierte Schnittstelle
Die Schnittstelle ist versioniert und dokumentiert. Was die Oberflächen können, kann auch ein eigenes Werkzeug — mit denselben Berechtigungen und denselben Grenzen.
Betriebsfragen mit Ihrer IT klären
Wir gehen die Anforderungen an Betrieb, Anmeldung, Backup und Netzwerk mit den Menschen durch, die sie später verantworten.