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Lizenzierung

Eine Installation, eine Lizenz

Lizenziert wird die Installation, nicht der einzelne Zugang. Ob ein Gremium fünf Mitglieder hat oder fünfzehn, ob eine Installation einen Betriebsrat trägt oder den Betriebsrat, die JAV und die Schwerbehindertenvertretung mehrerer Betriebe: es bleibt eine Lizenz.

Die passende Lizenzgröße richtet sich nach der Beschäftigtenzahl, für die die Installation eingerichtet ist. Was das im Einzelfall bedeutet, besprechen wir — auf dieser Seite stehen keine Preise, weil eine Zahl ohne den Zusammenhang, in dem sie gilt, keine Auskunft ist.

Was das konkret heisst

Vier Festlegungen, die sich aus der Software ergeben und nicht aus einer Preisliste.

Kein Zugang wird einzeln lizenziert

Es gibt keine Lizenz je Benutzer und keine je Gremienmitglied. Wer einen Sitz hat und wer die Installation betreut, entscheidet Ihre Organisation — nicht der Lizenzumfang.

Mehrere Gremien in einer Installation

Betriebsrat, JAV, Schwerbehindertenvertretung, Ausschüsse und mehrere Betriebe derselben Installation werden nicht jeweils gesondert lizenziert.

Größe nach Beschäftigtenzahl

Die Lizenz wird pro Installation angeboten; die passende Größe richtet sich nach der Beschäftigtenzahl, für die sie eingerichtet ist. Wächst der Betrieb über die vereinbarte Größe hinaus, ist das der Anlass für ein Gespräch und nicht für eine sofortige Sperre.

Keine Editionen

Es gibt keine abgestuften Produktversionen, in denen einzelne Funktionen fehlen. Was Gremia.BR kann, steht auf dieser Website — und nicht in einer Vergleichstabelle.

Zwei Wege

Online bestätigt oder als signierte Datei

Beide führen zum selben Ergebnis: die Installation hält ein signiertes Dokument, das sagt, wofür sie lizenziert ist, und prüft es selbst.

Online

Einmal aktivieren, danach im Hintergrund

Die Installation wird einmal mit einem Aktivierungsschlüssel freigeschaltet und erhält ein signiertes Dokument über ihren Lizenzumfang. Die Bestätigung wird danach in Ruhe im Hintergrund erneuert.

  • Kein Rückruf beim Hersteller für den einzelnen Arbeitsschritt.
  • Änderungen an der Lizenz — etwa eine verlängerte Laufzeit — kommen mit der nächsten Erneuerung an, ohne Neustart.
  • Die Verbindung geht ausschliesslich zum Lizenzdienst, nicht zu Dritten.

Offline und abgeschottete Netze

Eine signierte Lizenzdatei

Für Installationen ohne Internetzugang stellt der Hersteller eine signierte Lizenzdatei aus. Sie wird in der Systemadministration eingespielt; eine Verbindung zum Hersteller ist dafür nicht nötig.

  • Geeignet für abgeschottete Netze und für Betriebe, die keine ausgehende Verbindung erlauben.
  • Die Installation prüft die Signatur selbst — sie muss dem Übertragungsweg nicht vertrauen.
  • Eine Verlängerung ist eine neue Datei; der Weg dorthin bleibt derselbe.

Für die Lizenzprüfung ist damit kein dauerhafter Internetzugang erforderlich. Das ist eine Aussage über die Lizenzierung — welche weiteren Dienste eine Installation anbindet, entscheidet der Betreiber, und darüber sagt Selfhosting mehr.

Datensparsamkeit

Die Lizenzprüfung übermittelt keine Gremieninhalte

Was zwischen einer Installation und dem Lizenzdienst ausgetauscht wird, sind die technischen Angaben, die eine Lizenz identifizieren — und sonst nichts aus der Arbeit des Gremiums.

Die Beschäftigtenzahl, nach der sich die Lizenzgröße richtet, wird in der Installation erfasst und dort mit der Lizenz verglichen. Sie wird für die Lizenzprüfung nicht an den Hersteller übermittelt.

Nicht Teil der Lizenzprüfung

  • Sitzungen, Tagesordnungen und Beschlüsse
  • Dokumente und ihre Inhalte
  • Beteiligungsverfahren und Angaben zu Betroffenen
  • Namen von Gremienmitgliedern oder Benutzerkonten
  • Die erfasste Beschäftigtenzahl
  • Domain oder Hostname der Installation

Eine Installation trägt eine zufällige technische Kennung. Sie sagt nichts darüber, wer sie betreibt, und sie wird nicht aus einem Namen, einer Adresse oder einem Hostnamen gebildet.

Verfügbarkeit

Ein Netzwerkproblem ist kein Grund, die Sitzung abzubrechen

Eine Installation arbeitet mit dem signierten Dokument, das sie hält. Sie fragt nicht bei jedem Aufruf beim Hersteller nach, und sie schaltet nicht ab, weil eine Erneuerung einmal nicht durchkam.

Die Prüfung liegt in der Installation

Gremia.BR arbeitet mit einem signierten Dokument, das es selbst prüft. Es fragt nicht für jeden Aufruf beim Hersteller um Erlaubnis.

Vorübergehende Störungen unterbrechen nicht

Ist der Lizenzdienst kurzzeitig nicht erreichbar, läuft die Arbeit weiter. Eine gestörte Verbindung ist eine Aussage über ein Netzwerk, nicht über eine Lizenz.

Sichtbar statt überraschend

Der Lizenzstand steht in der Systemadministration. Was ansteht, ist dort zu sehen, bevor es sich auf die Arbeit auswirkt.

Grundsatz

Eigene Daten bleiben zugänglich

Auch in einem eingeschränkten Lizenzzustand bleiben vorhandene Inhalte les- und exportierbar. Eine Lizenz begrenzt, in welchem Umfang mit Gremia.BR gearbeitet wird — sie ist kein Mittel, einem Gremium seine eigenen Aufzeichnungen vorzuenthalten.

Bleibt möglich

  • Vorhandene Inhalte lesen — in jedem Zustand
  • Exportieren und Herunterladen
  • Begonnene Arbeit fortführen: eine laufende Sitzung protokollieren, einen offenen Vorgang beantworten, eine zugewiesene Aufgabe abschliessen
  • Kennwort, zweiter Faktor und Kontosicherheit
  • Die Lizenzseite und alle ihre Aktionen

Wird eingeschränkt

  • Neue Sitzungen, Vorgänge, Gremien und Amtszeiten beginnen

Häufige Fragen zur Lizenzierung

Braucht jedes Betriebsratsmitglied eine eigene Lizenz?

Nein. Lizenziert wird die Installation, nicht der einzelne Benutzer. Wie viele Personen darin arbeiten, entscheidet Ihre Organisation.

Muss Gremia.BR dauerhaft mit dem Internet verbunden sein?

Für die Lizenzprüfung nicht. Eine Online-Lizenz wird einmal aktiviert und danach im Hintergrund bestätigt; für abgeschottete Umgebungen gibt es eine signierte Offline-Lizenzdatei, die ohne jede Verbindung zum Hersteller eingespielt wird.

Was eine Installation darüber hinaus anbindet — Mailversand, ein Verzeichnis für die Anmeldung, ein Backupziel — entscheidet der Betreiber.

Werden Daten aus der Gremienarbeit an den Lizenzserver übertragen?

Nein. Keine Sitzungen, keine Dokumente, keine Vorgänge, keine Namen von Gremienmitgliedern und keine erfasste Beschäftigtenzahl. Übermittelt werden die technischen Angaben, die eine Lizenz identifizieren.

Was passiert, wenn der Lizenzdienst vorübergehend nicht erreichbar ist?

Die laufende Arbeit wird dadurch nicht unterbrochen. Die Installation arbeitet mit dem signierten Dokument weiter, das sie hält, und versucht die Erneuerung später erneut.

Was passiert bei einer abgelaufenen Lizenz?

Vorhandene Inhalte bleiben les- und exportierbar, und bereits begonnene Arbeit kann fortgeführt werden. Eingeschränkt wird, neue Sitzungen, Vorgänge, Gremien oder Amtszeiten zu beginnen.

Die Installation wird nicht abgeschaltet, und der Weg zurück — eine neue Lizenz eintragen oder eine Lizenzdatei einspielen — bleibt jederzeit erreichbar.

Kann eine Installation auf einen anderen Server umziehen?

Ja. Die Lizenz wird für die bisherige Installation freigegeben und auf der neuen aktiviert. Das ist ein Vorgang beim Hersteller, kein Neukauf.

Was kostet Gremia.BR?

Das besprechen wir anhand Ihrer Situation: für welche Gremien Sie planen, für wie viele Beschäftigte die Installation gedacht ist und wer sie betreiben würde. Auf dieser Seite stehen bewusst keine Preise.

Passende Lizenz besprechen

Sagen Sie uns, für welche Gremien Sie planen und für wie viele Beschäftigte die Installation gedacht ist — wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.