Gremien und Amtszeiten
Wer wann Mitglied war, bleibt nachvollziehbar
Gremien sind dauerhafte Objekte, Amtsperioden sind eigene. Sitze, Ämter und Ersatzmitglieder haben Beginn, Ende und eine Grundlage — und eine neue Amtszeit überschreibt die alte nicht.

Eigene Typen statt eines Schemas für alles
Betriebsrat, Jugend- und Auszubildendenvertretung, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsausschuss und Wirtschaftsausschuss sind verschiedene Dinge mit verschiedenen Regeln — nicht ein Gremium mit einem anderen Etikett.
Amtsperioden als eigene Objekte
Eine Amtszeit hat Beginn, geplantes Ende, Grundlage und Rechtsgrundlage. Wird eine neue konstituiert, bleibt die alte unverändert erhalten — ein Vorgang von damals wird gegen die damalige Besetzung gelesen.
Ersatzmitglieder mit Reihenfolge
Wer nachrückt, folgt aus dem Wahlergebnis und der Vorschrift, die für das Wahlverfahren gilt — nicht aus einer Sortierung nach Namen und nicht aus dem Zeitpunkt der Erfassung.
Ämter
Vorsitz, stellvertretender Vorsitz, Schriftführung und weitere Ämter mit ihren Zeiträumen. Eine Person kann mehrere zugleich tragen, und ein Amt endet, ohne die Mitgliedschaft zu beenden.
Ausschüsse und übertragene Zuständigkeit
Ein Ausschuss entscheidet selbständig nur, soweit ihm das übertragen wurde. Die Übertragung hat einen zugrunde liegenden Beschluss, einen Umfang und einen Zeitraum — sie ist keine Einstellung, die jemand setzt.
Die Organisation dahinter
Konzern, Unternehmen, Betrieb, Standort und Organisationseinheit mit ihren Gültigkeitszeiträumen. Wechselt ein Betrieb das Unternehmen, bleibt ein früherer Vorgang dem Unternehmen zugeordnet, das damals zuständig war.

Keine digitale Wahl
Gremia.BR führt keine Betriebsratswahl durch und zählt keine Stimmen. Erfasst wird, was der Wahlvorstand festgestellt hat — einschliesslich einer Sitzverteilung, die aus einem Losentscheid stammt. Daraus leitet das System die Ersatzreihenfolge ab und benennt zu jeder Position die Regel, die sie ergeben hat.
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