Dokumente
Unterlagen mit Schutzklasse, Fassung und Herkunft
Unterlagen der Gremienarbeit sind selten harmlos. In Gremia.BR gehört jedes Dokument zu einem Schutzbereich, trägt eine Schutzklasse und behält seine Fassungen — und der Weg vom Hochladen bis zur Lesbarkeit führt durch eine Prüfung.

Schutzklassen
Von intern über vertraulich bis besonders geschützt. Die Klasse entscheidet nicht nur, wer lesen darf, sondern auch, welche Anforderungen an die Anmeldung gestellt werden und was mit dem Dokument geschehen darf.
Der Upload geht durch eine Prüfung
Eine hochgeladene Datei landet zunächst in Quarantäne. Sie wird anhand ihrer Bytes identifiziert statt anhand dessen, was die Endung behauptet, auf Schadsoftware geprüft und erst danach verschlüsselt abgelegt. Ist der Prüfweg nicht verfügbar, wird die Datei nicht zum lesbaren Dokument — und das steht dort auch so.
Fassungen statt Überschreibungen
Eine neue Fassung tritt neben die alte. Was in einer Sitzung vorlag, bleibt das, was vorlag — auch wenn der Entwurf danach weiterging.
Freigaben sind ein Vorgang
Ein Dokument einem anderen Gremium zugänglich zu machen, ist eine ausdrückliche Handlung mit Zweck, Empfänger, Beginn und Ende. Sie läuft ab, statt unbemerkt zu bleiben, und sie wird protokolliert.
Der Schutzbereich gehört zum Gremium
Dokumente liegen im Schutzbereich des Gremiums, dem sie gehören. Ein Mitglied eines anderen Gremiums sieht sie nicht — auch nicht in einer Trefferliste, an einer Anzahl oder an einem Dateinamen.
Nachvollziehbarer Zugriff
Wer ein besonders geschütztes Dokument gelesen oder heruntergeladen hat, steht im Protokoll. Das ist keine Überwachung der Arbeit, sondern die Voraussetzung dafür, später sagen zu können, wer Zugriff hatte.
Verschlüsselung als Normalfall
Dokumente werden von der Anwendung verschlüsselt, bevor sie den Speicher erreichen. Der Speicher sieht Chiffrat. Was das im Einzelnen bedeutet, steht im Abschnitt zur Sicherheit.
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